Arthur Beyer. Gebaute Landschaften

23. Mai–18. Oktober 2026

 

Diese Kabinett-Ausstellung widmet sich dem Werk des St.Galler Künstlers Arthur Beyer (1904–1982), der aus seiner Tätigkeit als Grafiker eine eigenständige malerische Bildsprache entwickelte. Im Zentrum steht seine späte Schaffensphase ab 1967, in der sich Beyer intensiv der Ölmalerei widmete.

In wiederkehrenden Motivfamilien verdichtet Beyer alltägliche Sujets wie Bahnhofsszenen und Stadtansichten zu prägnanten Kompositionen. Klare Linien, reduzierte Flächen und eine eigenständige Farbigkeit prägen seine formalisierten, anonym wirkenden Kompositionen, die zugleich eine grosse analytische Schärfe auszeichnet. Beyers Schaffen ist getrieben von der Suche nach universellen Strukturgesetzen, die er sowohl künstlerisch als auch theoretisch reflektierte. Die Ausstellung erschliesst sein Werk im vergleichenden Sehen und ermöglicht auf diese Weise einen systematischen Zugang zu seiner Kunst.

Impressionen