Vorschau

Experimental Ecology

6. April – 24. November 2024

Was kann Kunst zur immer drängenderen Umweltdebatte beitragen? Das Projekt Experimental Ecology bietet eine zeitgenössische Plattform für die transdisziplinäre Zusammenarbeit von fünf Künstler*innen und fünf Wissenschaftler*innen im Bereich der Ökologie. Im Geiste der berühmten Organisation E.A.T. (Experiments in Art and Technology), in der Künstler*innen und Ingenieur*innen im Jahr 1967 zusammengebracht wurden, initiiert Experimental Ecology einen Austausch zwischen Kunst und Wissenschaft im laufenden Diskurs über die Beziehung vom Menschen zu seiner natürlichen Umwelt. Ein Projekt der KBH.G Stiftung, Basel.

Expanding Horizons: Videos
aus der Sammlung mit Gästen

26. November 2023 – 24. November 2024

Im monatlichen Wechsel ist auf dem grossformatigen Bildschirm im Untergeschoss des Kunstmuseum St.Gallen jeweils ein Videowerk zu sehen. Eine Arbeit aus der Sammlung, ausgewählt vom kuratorischen Team, folgt dabei auf ein Kunstwerk, das der*die Künstler*in aus dem Vormonat vorgeschlagen hat. Aus den neu gezeigten Arbeiten wird am Ende des Jahres eine Arbeit für die Sammlung des Kunstmuseums angekauft. So erweitert sich die Sammlung auf eine neue Art und Weise.

Burning Down the House: Rethinking Family

1. Juni – 8. September 2024

Die Familie ist von tiefen Gegensätzen geprägt: Zum einen steht sie für Liebe, Geborgenheit und Halt, zum anderen ist sie auch Ort von Konflikten und Gewalt. Die internationale Gruppenausstellung widmet sich kritisch der Familie als Tradition, Idee und Lebensform – eine thematische Auseinandersetzung, die so in der zeitgenössischen Kunst selten ist. Wir leben in einer Zeit, in welcher Institutionen und Werte radikal infrage gestellt werden, nur, so scheint es, die Familie nicht. Es ist Zeit, auch sie zu hinterfragen.

Little Artists

15. – 19. Juli 2024

Die Vermittlung des Kunstmuseum St.Gallen bietet ein breites Angebot für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Das eigene Beobachten, Entdecken und Ausprobieren stehen dabei im Zentrum. Exemplarisch dafür steht Little Artists: Während einer Woche verwandelt sich die LOK by Kunstmuseum St.Gallen in ein Experimentierlabor für Kinder. Ein reichhaltiges Buffet an Recyclingmaterialien und ganz viel Platz sind vorhanden – die Kinder erhalten Inputs von Kunstschaffenden und gestalten Installationen im XXL-Format.
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RM

24. August – 10. November 2024

RM (ehemals Real Madrid) ist ein 2015 in Genf gegründetes Künstler*innenkollektiv. Die Arbeit von RM bezieht sich auf die Schnittstelle von Sexualität, Konsum und Identität. In gross angelegten Skulpturen- und Installationsprojekten untersucht RM soziale und politische Reaktionen auf stigmatisierte, sexuell übertragbare Krankheiten und Infektionen. Für die Räumlichkeiten der LOK by Kunstmuseum St.Gallen schaffen sie eine raumfüllende neue Installation, in der sie Spritzen symbolhaft inszenieren – ein medizinisches Instrument, das seit der COVID-Impfung weltweit präsent ist und für Kontroversen sorgt.

Thi My Lien Nguyen

AB 7. September 2024

Thi My Lien Nguyen (*1995 St.Gallen) ist eine schweizerisch-vietnamesische Künstlerin. Ihre Praxis beschäftigt sich mit dem Verständnis von Heimat und dem Gefühl der Zugehörigkeit. Sie interessiert sich für postmigrantische Realitäten, für Traditionen, Rituale, Folklore und Brauchtum. Durch inklusive und partizipatorische Methoden schafft Nguyen integrative Räume. Die Künstlerin bietet ein Pop-Up Café als Begegnungsort für Austausch und Vermittlung und gibt gleichzeitig Einblick in die vielfältige vietnamesische Esskultur. Besucher*innen erwartet ein gemeinschaftliches Erlebnis zwischen Kontinenten, Kulturen und Essgewohnheiten.

Anne Marie Jehle

28. September 2024 – 2. Februar 2025

Das zukunftsweisende Werk der österreichisch-liechtensteinischen Künstlerin Anne Marie Jehle (Feldkirch 1937–2000 Vaduz) umfasst zahlreiche Medien wie Skulptur und Installation, Malerei, Zeichnung, Fotografie und Text. Im Mittelpunkt steht ihre kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Strukturen und Machtverhältnissen, insbesondere mit weiblicher Identität und Rollenbildern. In den 1970er-Jahren wurde Jehle international bekannt. Mitte der 1980er-Jahre zog sie sich aus der Öffentlichkeit zurück, und ihr künstlerisches Schaffen brach jäh ab. Aus Anlass der grosszügigen Schenkung der Anne Marie Jehle Stiftung im Jahr 2022 präsentiert das Kunstmuseum St.Gallen das Schaffen dieser unterrepräsentierten Künstlerin, das im Kontext der feministischen Avantgarde und der Fluxus-Bewegung steht.

Heimspiel

14. Dezember 2024 – 2. März 2025

Nach drei Jahren ist es wieder so weit: Das Heimspiel ruft! Die länderübergreifende Überblicksschau zum zeitgenössischen, regionalen Kunstschaffen aus Vorarlberg und Liechtenstein sowie aus den Kantonen Appenzell Ausserrhoden und Innerrhoden, St.Gallen, Thurgau und Glarus. Es gibt Einblick in die aktuelle Kunstszene und fördert den Austausch der Kunstschaffenden untereinander. Die Kurator*innen der ausstellenden Häuser – Kunsthalle Appenzell, Kunstraum Dornbirn, Kunsthaus Glarus, Kunstmuseum Thurgau, Kunstmuseum St.Gallen sowie Kunst Halle Sankt Gallen – haben Hunderte Bewerbungen gesichtet und die Auswahl der Künstler*innen aufgrund eigener Ausstellungskonzepte getroffen.